Intensivmedizin Herz- und Gefässchirurgie

Unsere Patienten werden durch ein spezialisiertes Team von Ärzten und Pflegenden nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen behandelt. Es besteht eine enge Kooperation mit den Spezialisten der Herz- und Gefässchirurgie, Kardiologie, sowie den anderen Intensivstationen im Universitätsspital.

Die Intensivstation für Herz- und Gefässchirurgie hat 12 Behandlungsplätze, die alle mit zeitgemässen Behandlungs- und Überwachungsgeräten ausgerüstet sind.

Neben der modernen technischen Ausrüstung legen wir sehr viel Wert auf die fachliche Qualifikation des Personals. Unser Team besteht aus erfahrenen und engagierten Pflegefachpersonen, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und Fachärzten, die alle Prinzipien der modernen Intensivmedizin beherrschen und durch ihre spezielle Ausbildung in der Lage sind, mit den besonderen Problemen unserer Patienten umzugehen.

Durch gemeinsame und offene Gespräche aller Berufsgruppen gelingt es uns, nicht nur modernste intensivmedizinische Behandlungsprinzipien anzuwenden, sondern auch würde- und respektvoll unsere Patienten und Angehörigen in diesen schwierigen Situationen zu begleiten.
Menschen, die auf der Herz- und Gefässchirurgischen Intensivstation behandelt und gepflegt werden, befinden sich meist in einem instabilen Gesundheitszustand. Dies macht eine ständige Überwachung sowie rasches Handeln in Krisen erforderlich. Trotz dieser hochtechnisierten Umgebung steht der Patient als Mensch im Mittelpunkt. Individuelle Bedürfnisse und das persönliche Umfeld sind wichtige Bestandteile der Therapie.

Einmal täglich wird die Hauptbezugsperson des Patienten von uns angerufen und über den aktuellen Zustand sowie über geplante Untersuchungen informiert.

Auf der Intensivstation Herz- und Gefässchirurgie kommen verschiedene Pflegekonzepte, wie z.B. Bezugspflege, Aromapflege oder Delirkonzept zur Anwendung. Auf der Intensivstation werden die lebenswichtigen Organfunktionen des Patienten wie Kreislauf, Atmung und Nierenfunktion kontrolliert und falls nötig behandelt. Nach Stabilisierung kann der Patient auf die Überwachungs- oder Normalstation verlegt werden.

Manchmal wird aber ein längerer Aufenthalt auf der Intensivstation erforderlich. Dies ist meist bei Patienten der Fall, die schon ein individuell erhöhtes Operations-Risiko haben und an zusätzlichen Erkrankungen leiden.