Intensivmedizin Neurochirurgie

Unsere Patienten werden durch ein spezialisiertes Team von Ärzten und Pflegenden nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen behandelt. Es besteht eine enge Kooperation mit den Spezialisten der Neurochirurgie, Neurologie und der Neuroradiologie sowie den anderen Intensivstationen im Universitätsspital.

Erkrankungen des Zentral-Nervensystems erfordern, dass allgemeine intensivmedizinische Konzepte den besonderen Bedürfnissen des geschädigten Gehirns angepasst werden. Hirndurchblutung und Sauerstoffangebot an das Gehirn werden verbessert und Stoffwechselstörungen so behandelt, dass das Gehirn von zusätzlichen Schädigungen bewahrt wird, und optimale Verhältnisse zur Erholung geschaffen werden. Spezialstationen erlauben die konsequente Realisierung dieser grundlegenden Behandlungskonzepte, so dass neue Therapieverfahren evaluiert und in den klinischen Alltag umgesetzt werden können.
Durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit innerhalb der Neurodisziplinen und speziell geschultem Intensivpflegepersonal, sowie mit Physio- und Ergotherapeuten können Therapiekonzepte für das Gehirn weiterentwickelt und die Patienten nach neuestem wissenschaftlichen Stand behandelt werden

Die Neurochirurgische Intensivtherapie ist unverzichtbarer Bestandteil von Neurochirurgie und Akutbehandlung des Schlaganfalls. Patienten nach neurochirurgischen Operationen und neuroradiologischen Eingriffen an Hirngefässen und Halsschlagadern sind bzgl. Atmungsstörungen und Blutdruckschwankungen besonders empfindlich. Die Interventionen sind nur erfolgreich, wenn die Patienten durch ein spezialisiertes Team von Ärzten, Intensivpflegepersonal, Physio- und Ergotherapeuten optimal nachbetreut werden. Die Patienten müssen neurologisch engmaschig überwacht und bzgl. Atmung und Kreislauf in besonders engen Grenzen stabilisiert werden.

Zudem werden im Rahmen der Bezugspersonenpflege individuelle Pflegepläne erstellt, die auf den neuesten Erkenntnissen basieren und zugleich die Bedürfnisse von Patienten und deren Angehörigen einbeziehen. In wöchentlich stattfindenden interdisziplinären Fallbesprechungen werden Therapie- und Pflegeziele besprochen und festgelegt.

Einmal täglich wird die Hauptbezugsperson des Patienten von uns angerufen und über den aktuellen Zustand sowie über geplante Untersuchungen informiert. Diese Massnahme „Das aktive Angehörigentelefonat" wurde auf unserer Abteilung entwickelt und wird seit mehreren Jahren erfolgreich durchgeführt.